Neue Narkosemethode zur Ferkelkastration für Landwirte

Die neue Ferkelbetäubungssachkundeverordnung ermöglicht es nun den Landwirten selsbt die Betäubung mit Isofluran bei der Ferkelkastration durchzuführen. Um dies einzuführen sollten die Landwirte an einem Lehrgang teilnehmen um sowohl die theoretischen als auch die praktischen Kenntnisse zu erwerben. Abgeschlossen wird dies durch eine anschließende Prüfung. Wer diesen Sachkundenachweis erwerben möchte sollte eine fachbezogene Ausbildung sowie Berufserfahrung als Landwirt haben.

Noch ist Vorsicht geboten bei der Maisaussaat

Das Aprilwetter in diesem Jahr ist sehr wechselhaft. Bis Mitte April bringt der Nordostwind Käte mit sich. Dabei kann es vermehrt zu sinkenden Bodentemperaturen oder sogar Nachtfrösten kommen. Dies sind keine idealen Voraussetzungen für die Maiskeimlinge. Wir empfehlen mit der Maissaat noch bis nach Ostern zu warten.

Abschussgenehmigung für Rodewalder Wolf verlängert

Am 22.02.2019 wurde der Abschuss des Rodewalder Wolfes durch das niedersächsische Oberverwaltungsgericht genehmigt. Trotz geeignetere Herdenschutzmaßnahmen konnten die Herden nicht vor dem Wolf geschützt werden., wodurch es zu mehreren Rissen von Nutztieren kam. Bis zu 40 Risse seien diesem Wolf seit Anfang April 2018 zuzuordnen.

Natürliche Eutergesundheit mit Allicin Pro

Neben der Gesundheit und Hygiene der Kühe spielt in der Milchviehhaltung die Pflege des Euters eine besondere Rolle. Nur ein Tier, dass sich wohlfühlt und gesund ist, kann gute Leistungen erbringen. Unser Allicin pro stärkt das Immunsystem und sorgt für eine gute Eutergesundheit.

Bekämpfung des Maiszünslers durch die Schlupfwespe

Der Maiszünsler ist der bedeutsamste Schädling im Maisanbau. Wird dieser nicht rechtzeig bekämpft, kann er einen Schaden von mehr als 30 dt/ha Ernteverluste verursachen. Besonders betroffen sind die südlichen Teile Deutschland, doch der Maiszünsler erreicht bereits auch die niedersächsischen Anbaugebiete. Durch die hohe Anpassungsfähigkeit des Maiszünslers in verschiedenen anderen Kulturen, wie z.B. Tomaten, Hopfen oder Brennesselen, breitet sich dieser immer weiter aus.

Bekämpfung der roten Vogelmilbe mit der Raubmilbe

Die rote Vogelmilbe gehört zu den gefährlichsten Ektoparasiten in der Hühnerhaltung. Durch zu Stechborsten geformte Mundwerkzeuge kann die Milbe durch die Haut ihres Wirtes Stechen und gelangt so an das Blut, welches Ihr als Nahrungsgrundlage dient. An den Einstichstellen kann es zu Entzündungen kommen und durch den kontinuierlichen Blutverlust können die Tiere innerhalt kürzester Zeit sterben.  Die rote Vogelmilbe ist nüchtern weißgrau gefärbt. Ihren Namen erhielt sie jedoch dadurch, dass das aufgenommene Blut durch den Darm und die Körperdecke hindurch schient und die Milbe eine rote Farbe bekommt. Nicht nur Hühner oder andere Vogelarten können von der roten Vogelmilbe befallen werden, sondern auch andere Säugetiere und auch der Mensch. Wird der Mensch befallen, spricht man von der Vogelhalterkrätze. Die rote Vogelmilbe schädigt die Wirte nicht nur durch das Aussaugen des Blutes, sondern kann auch Viren und Bakterien übertragen.

Eisenversorgung der Kälber sichern mit Kälberpower

Die Bedeutung einer ausreichenden Versorgung mit Eisen bei neugeborenen Kälbern wird häufig unterschätzt. Im Gegensatz zu den Ferkeln, bei denen es bereits gängige Praxis ist diese nach der Geburt mit ausreichend Eisen zu versorgen, wird dieses Problem bei Kälbern oft vernachlässigt.

EuroTier 2018 – Goldmedaille für Speedy

Bald ist es wieder soweit. Die EuroTier 2018 steht vor der Tür und die einzige Goldmedaille geht an den Trogsauger Speedy. 

Jeder Landwirt kennt das Problem der Futterhygiene in der Tierhaltung. Die Tröge können oft nur unzureichend gereinigt werden und bieten so einen optimalen Nährboden für Bakterien und Schimmelbildung.

Der milde Herbst sorgt für ein hohes Läuseaufkommen im Getreide

Der milde Herbst führt zu einem erhöhten Aufkommen der Blattläuse im Getreide. 
Bei diesen untypischen hohen Herbsttemperaturen kommt es zu einer raschen Verbreitung der Blattläuse. Diese besiedeln die Getreidepflanzen und entziehen diesen den Saft aus den grünen Ähren und den Blättern. So wird die Kornausbildung geschädigt. Diese erscheinen dann kurz vor der Reife deutlich schmaler als die gesunden Ähren. Während die große Getreideblattlaus hauptsächlich die Ähren befällt, kann die Haferblattlaus Viruskrankheiten, wie zum Beispiel das Gerstengelbverzweigungsvirus, übertragen. Zudem kann es in diesem Fall zu einem Einrollen der Blätter kommen. 
Blattläuse im Bestand?
Ob Ihre Pflanzen betroffen sind, können Sie nur durch eigene Kontrollen vor Ort feststellen. Jedoch sollte der Bestand nicht zu früh behandelt werden, da die hohen Temperaturen die Wirkungsdauer reduzieren. Erst, wenn an etwa jeder zehnten Pflanze Blattläuse vorhanden sind, sollten Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden. 
Schadensminimierung 
Um den Schaden im Getreide zu minimieren sollten die Blattlausfeinde in der Zeit vor dem Ährenschieben geschont werden. Zudem sollte die N-Düngung an dem Bedarf orientiert werden, da zu hohe Stickstoffgaben die Blattlausentwicklung fördern. Ein weiterer Faktor zur Minimierung der Blattlaus ist die Sortenwahl, da früh abreifende Sorten nicht besonders blattlausfördernd sind.