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Weidehaltung im Winter – Das solltest du jetzt beachten

Rinder können auch im Winter problemlos auf der Weide gehalten werden. Es gibt jedoch einige Dinge, die du während der kalten Jahreszeit beachten solltest.

Eine „wintergerechte“ Weide hält der Witterung stand

Schon die Auswahl der Winterweide hat einen großen Einfluss darauf wie „wintergerecht“ sie gestaltet werden kann. Um Trittschäden zu vermeiden eignen sich insbesondere Sandböden. Hier versickern Niederschläge schnell und der Boden kann besser abtrocknen. Zudem sollte die Besatzdichte der Fläche angepasst sein. Sind zu viele Tiere auf der Weide, zertreten sie den Boden und es bildet sich Morast.

Trotz geeignetem Boden und angepasster Besatzdichte, können Regen und Tauwetter die Grasnarbe zerstören. In der Folge wird der Untergrund matschig und den Tieren steht kein Gras mehr zur Verfügung. Eine weitere Weide sollte deshalb zusätzlich als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung stehen.

Alle Weiden benötigen überdachte Futterstellen und einen Unterstand. Rinder, die Freilandhaltung gewohnt sind, entwickeln ein dickes Winterfell. Es schützt sie auf natürliche Weise vor der Kälte. Damit deine Tiere wirklich gut durch den Winter kommen, reicht das Fell allein aber nicht aus. Gerade das nasskalte Wetter, das wir in diesem November erleben, kann ohne Schutz gefährlich werden. Ein durchnässtes Fell verliert seinen wärmenden Effekt und die Tiere kühlen aus. Ein Unterstand auf der Weide kann das verhindern. Er schützt vor Wind und Regen und bietet den Rindern einen trockenen Platz, an dem sie sich ablegen können. Ein idealer Unterstand ist an mindestens zwei Seiten geschlossen, überdacht und bietet allen Tieren gleichzeitig Platz.

Das Futter muss der Jahreszeit angepasst werden

Neben der Weide muss auch das Futter den Bedingungen des Winters angepasst werden. In den Wintermonaten nimmt das Weidewachstum ab und den Rindern steht weniger nährstoffreiche Nahrung zur Verfügung. Gleichzeitig haben die Tiere einen höheren Nahrungsbedarf, da das kalte Wetter ihnen mehr abverlangt. Angepasst an die Restaufwuchsmenge muss ihnen daher zusätzliches Futter zur Verfügung gestellt werden. Hier eignet sich besonders strukturiertes Grundfutter.

Wichtig ist, dass der Bedarf von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen gedeckt wird. Sie sind insbesondere für den Stoffwechsel von großer Bedeutung und damit auch für die Gesundheit deiner Rinder. Du kannst zum Beispiel Leckschalen anbieten oder das Grundfutter durch Ergänzungsfuttermittel erweitern. Eine zusätzliche Vitaminversorgung erreichst du beispielsweise mit EWABO Multivit.

Zudem brauchen die Tiere auch im Winter Zugang zu frischem Wasser. Schnee kann kein Ersatz sein, deshalb muss gefrorenes Wasser in den Tränken unbedingt vermieden werden. Beheizbare oder Ballschwimmertränken sind eine gute Lösung, allerdings muss hier ein Stromanschluss vorhanden sein. Ist das nicht möglich, muss den Tieren mindestens ein- bis zweimal am Tag frisches Wasser zur Verfügung gestellt werden. Unabhängig von der Art der Wasserversorgung ist stets auf Hygiene zu achten. Die Tränken müssen daher regelmäßig gereinigt werden. Zusätzlich kannst du EWABO Mentofin dem Wasser hinzugeben, um die Hygienisierung zu fördern.

Tägliche Gesundheitschecks sind unerlässlich

Du hast alle Maßnahmen getroffen, damit es deinen Tieren auf der Winterweide gutgeht. Jetzt musst du sicherstellen, dass das auch so bleibt. Deshalb ist eine tägliche Überprüfung der Weide und des Bestands sehr wichtig. Sind ein oder mehrere Rinder verletzt oder krank, sollten diese im Zweifelsfall aufgestallt werden.

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