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Noch ist Vorsicht geboten bei der Maisaussaat

Das Aprilwetter in diesem Jahr ist sehr wechselhaft. Bis Mitte April bringt der Nordostwind Käte mit sich. Dabei kann es vermehrt zu sinkenden Bodentemperaturen oder sogar Nachtfrösten kommen. Dies sind keine idealen Voraussetzungen für die Maiskeimlinge. Wir empfehlen mit der Maissaat noch bis nach Ostern zu warten.

In einigen Teilen Deutschlands wird die kritische Temperatur von 8°C noch nicht erreicht

Damit der Mais ordentlich keimen kann, muss der Boden ausreichend erwärmt sein. Dies ist jedoch noch nicht in allen Regionen Deutschlands gegeben. Während zwar im Osten Deutschlands bereits eine Bodentemperatur von etwa 10°C erreicht werden konnte liegt diese im Norden und im Westen Deutschlands nur knapp um 8°C. Auch in Bayern beträgt die Bodentemperatur lediglich 8°C. In Höhenlagen und in Baden-Württemberg liegen die Bodentemperaturen jedoch noch unter 8°C. Dies sind Temperaturen unter dem kritischen Temperaturwert für die Maisaussaat.

Auch die Dürre von 2018 wird zum Problem

Doch nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Dürre des letzten Sommers stellt ein Problem dar. Die Wasservorräte konnten noch nicht in allen Regionen Deutschlands wieder aufgefüllt werden. Zwar konnte in der Region der Nordsee und im Westen Deutschland durch die Regenfälle der letzten Wochen die Reserven wieder aufgestockt werden, jedoch ist dies nicht für alle Regionen Deutschlands der Fall. Im Osten und im Süden Deutschlands beträgt die nutzbare Feldkapazität gerade einmal 30-80%.

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