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Die sozialen Netzwerke erobern nun auch die Landwirtschaft

Laut einer Studie, die AgriDirect im Frühjahr 2016 veröffentlichte, nutzen 48,7% der Landwirte soziale Medien. Die beliebtesten Social-Media-Kanäle sind WhatsApp und Facebook. Welche Netzwerke es noch gibt und wie ihr das beste Netzwerk für eure Zielgruppe wählt erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Wer benutzt Social Media?

Nicht nur die jüngeren Landwirte, die heute mit den Sozialen Medien aufwachsen, sondern auch die älteren Landwirte greifen immer mehr zu Sozialen Medien.
Die Nutzung von Social Media ist jedoch trotzdem noch stark abhängig vom Alter und von der Größe des Betriebes. Je jünger der Landwirt, desto höher ist auch der Gebrauch der Sozialen Medien. Und auch die Unternehmensgröße spielt eine entscheidende Rolle. Während nur ca. 41,2% der Betriebe mit einer Größe von ca. 20 bis 50 ha soziale Medien verwenden 58,5% der Betriebe in der Größenordnung von 50 bis 100 ha soziale Medien. Außerdem werden diese am häufigsten von den Milchbauern verwendet. Schweine- und Geflügelbauern nutzen die sozialen Medien hingegen am wenigsten.

Aus Welchen Gründen werden die sozialen Netzwerke genutzt?

Die meisten Landwirte nutzen die Sozialen Netzwerke aus privaten Gründen. Doch auch zum nachlesen aktueller landwirtschaftlichen Nachrichten werden diese vermehrt genutzt. Unter anderem werden hierüber Informationen mit Berufskollegen ausgetauscht, oder Informationen zu neuen Produkten und Maschinen gesammelt. Doch nur etwa jeder zehnte Landwirt nutzt die sozialen Medien um die eigenen Produkte oder den eigenen Betrieb zu bewerben.

Die Nutzung von Smartphones macht es den Landwirten sehr einfach, dem Verbraucher am täglichen Leben teilhaben zu lassen. So Nutzen viele Landwirte die sozialen Medien um die Landwirtschaft ins beste Licht zu rücken. Vom Füttern der Tiere über arbeiten mit dem Traktor bis hin zur stressigen Ernte zeigen sie den Verbrauchern wie es im Alltag der Landwirte wirklich aussieht. So können besonders die Betriebe die in direktem Kundenkontakt stehen mit Hilfe der sozialen Medien die Landwirtschaft transparent machen und so das Vertrauen der Verbraucher gewinnen.

Welche Netzwerke werden genutzt?

Welches Netzwerk genutzt wird hängt von der Botschaft und er Zielgruppe die erreicht werden soll ab. Die am meisten genutzten sozialen Medien sind WhatsApp und Facebook. WhatsApp wird hierbei vor allem zum Informationsaustausch zwischen Kollegen genutzt. Doch auch Facebook wird vermehrt verwendet. Viele Landwirte haben bereits eigene Seiten, um so Kontakt mit Kunden aufnehmen zu können oder um die eigenen Produkte zu bewerben. Während es bei Facebook jedoch mehr auf den Inhalt ankommt, ist bei Instagram der Inhalt eher nebensächlich. Hier kommt es auf die Ästhetik der Bilder an. So werden hier oft die besten Tiere oder das schönste Obst und Gemüse der Landwirte präsentiert. Auf Twitter geht es jedoch vor allem um kurze Statements und Informationen zu aktuellen Themen. Hier können sich die Landwirte untereinander oder mit Journalisten verknüpfen.
Besonders die jüngeren Landwirte nutzen zudem noch Snapchat. Hier können Fotos und Videos gepostet werden, welche nach 24 Stunden wieder gelöscht werden. Über diese Plattform kann der Landwirt einen besonders engen Kontoakt zum Kunden aufnehmen und Ihn mit in den Arbeitsalltag nehmen.

Wie erreiche ich meine Zielgruppe am besten?

Wenn Ihr eine bestimmte Zielgruppe ansprechen wollt, solltet ihr euch für die richtige Plattform entscheiden. Sollen eher die Jugendlichen angesprochen werden sind Instagram oder Snapchat die bessere Wahl. Liegt die Zielgruppen jedoch im höheren Alter, sollten eher Plattformen wie Facebook oder Twitter verwendet werden. Jede Plattform hat seine Stärken und Schwächen, aber es gibt durchaus einige Überschneidungen.
Facebook ist die am meisten genutzte Plattform und eignet sich für Texte, Fotos und auch Videos.
Steht die Botschaftsübermittlung allein über Fotos im Vordergrund ist jedoch Instagram und über Videos ist YouTube die bessere Adresse. Um Mehrere Zielgruppen zu erreichen können aber auch gleich Inhalte auf mehreren Plattformen geteilt werden, so seid ihr mit geringem Arbeitsaufwand auf mehreren Netzwerken präsent.

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