Die Düngerpreise gehen stark nach oben

Durch den extremen Anstieg der Gaspreise, explodieren nun auch die Düngerpreise. Allein der Harnstoff hat sich in den USA diese Woche um 100 USD je Tonne verteuert.
Viele Düngerhersteller stellen aus Kostengründen bereits die Produktion ein.
Es ist noch nicht klar, wie schnell die Düngerpreise vor Ort oder an den europäischen Importhäfen steigen, doch auch hierzulande sind die Preise zuletzt immer weiter gestiegen, während die Getreidepreise fallen.
Überbrückungshilfen – Was zu beachten ist

Den Antrag auf Überbrückungshilfe haben viele Landwirte im letzten Jahr gestellt. Ganz besonders die Schweinemäster und Ferkelerzeuger nutzen das Hilfsprogramm des Bundes.
Auf Basis von Schätzungen der Umsatzverluste und den voraussichtlichen Kosten, können die Corona-Hilfen beantragt werden.
Die Bewilligungsstellen sind nun dazu angehalten worden, eine Tiefenprüfung vorzunehmen. Dies dient zur Überprüfung, ob jemand vorsätzlich oder leichtfertig falsche oder unvollständige Angaben gemacht hat.
Gute Rapssaat trotz Dürre

Damit es trotz der aktuellen Dürre eine gute Rapssaat gibt, ist aktuell beim Ackern jetzt gut zu überlegen. Eine flache Bodenbearbeitung ist wichtig bei Trockenheit. Außerdem ist sie die Basis dazu, dass Ausfallgetreide keimt. Die noch vorhandene Restfeuchtigkeit darf auf jeden Fall nicht ungenutzt bleiben.
Wenn keinerlei Restfeuchte mehr vorzufinden ist, kann es aber dennoch erflog bringen, eine sehr flache Saatgutablage in den Staub abzulegen. Die besten Chancen auf Erfolg hat man bei Sandböden. Denn dort dringen selbst geringe Niederschlagsmengen tiefer in den Boden ein.
Grund zur Freude – Die Schweinepreise steigen

Die Preise für Schlachtschweine sind nach langer Zeit endlich wieder gestiegen. Aufgrund der anhaltenden Hitze und der sich daraus ergebenden Lust am Grillen lässt die Nachfrage nach Schweinefleisch deutlich steigen.
Leider ist aber das Angebot an schlachtreifen Tieren immer noch zurückgehend. Infolgedessen wurde erstmals seit Juni dieses Jahres die Schlachtschweine-Notierung seitens der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) angehoben.
Palmöl-Ersatz aus Maisstroh?

In einem Projekt soll aus Maisstroh mithilfe des Pilzes Ustilago maydis Pflanzenöl als Ersatz für Palmöl erzeugt werden. Künftig könnte es unter anderem als Basis für vegane Käsealternativen dienen. Ist eine nachhaltige, heimische Alternative zu Palmöl möglich? Das Forschungskonsortium NextVegOil will ein Verfahren entwickeln, um in Zukunft aus landwirtschaftlichen Abfällen großtechnisch ein mikrobielles Öl zu erzeugen, das Palmöl ähnelt.
Getreideabkommen in Sicht – Selenskyj zeigt sich hoffnungsvoll

In Istanbul ist eine Verhandlungslösung für ukrainisches Getreide in Sicht. Die
Ausfuhr von Millionen Tonnen Getreide aus dem Kriegsland Ukraine soll von den
Konfliktparteien unter UN-Führung gemeinsam überwacht werden. Eine Einigung
zum Ende der russischen Getreideblockade im Schwarzen Meer, die am Freitag
unterschrieben werden soll, sieht ein gemeinsames Kontrollzentrum
in Istanbul vor, das von den Vereinten Nationen geleitet und mit Vertretern
Russlands, der Ukraine und der Türkei besetzt sein soll.
Hitze und Dürre: Landwirtschaft steht vor enormen Herausforderungen

Hohe Temperaturen, Dürre und andere Wetterextreme halten die Landwirte in Deutschland bereits in Atem und es ist noch kein Ende in Sicht. Das kann für landwirtschaftliche Betriebe eine große Herausforderung darstellen.
Die Hitze macht dabei nicht nur den Tieren zu schaffen. Anhaltende Trockenperioden schaden auch den Kulturen auf dem Acker und können zu Ertragsausfällen führen.
Neue Mähtechnik für den Artenschutz

Eine neue Mähtechnik die insektenschonend arbeitet, soll den Artenschutz erhalten. Das hohe Insektensterben ist vor allem auf das Mähen von Wiesen und anderen Grünflächen zurückzuführen. Abhilfe könnte hier ein neuer Mähkopf schaffen.
Klimawandel birgt auch Chancen für die deutsche Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist vom Klimawandel besonders betroffen. Führt man sich vor Augen, dass 75 Prozent der Nahrungsmittelproduktion von nur zwölf Pflanzen und fünf Tierspezies abhängig sind, wird klar, wie verletzlich die weltweiten Ernährungsgrundlagen sind.
Der Klimawandel führt zu globaler Erwärmung und das Wetter wird unberechenbarer. Extreme wie Dürreperioden, Überschwemmungen und Starkwinde nehmen zu.
Naturdünger aus Gülle und Laub

Aus Gülle und Laub wollen Forscher einen Dünger für die Landwirtschaft etablieren, der geruchfrei sein soll, den Nitrateintrag im Grundwasser senken und den Humusaufbau steigern soll. Die Idee: Zerkleinertes Laub wird getrocknet und mit Gülle vermengt.