Handdesinfektion und weitere Schutzmaßnahmen

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Handdesinfektion und weitere Schutzmaßnahmen

Nicht nur während der Corona Krise oder einer klassischen Grippesaison ist es ratsam (in vielen Bereichen mittlerweile sogar vorgeschrieben) sich entsprechend zu schützen. Mit Hilfe verschiedener Maßnahmen kann so oft einer Ansteckung – und damit einer Ausbreitung des betreffenden Virus vorgebeugt werden.

Doch was, wenn beispielsweise weder in der örtlichen Drogerie noch im Internet ausreichend Desinfektionsmittel angeboten wird? Vor allem im Winter bzw. Frühjahr ist das Gesamtbild oft von leeren Regalen und extrem langen Versandzeiten geprägt.

Fans von klassischen DIYs dürften an dieser Stelle aufhorchen. Denn: Desinfektionsmittel lässt sich ganz einfach selbst herstellen! Alles, was es braucht, sind die passenden Zutaten und das richtige Mischverhältnis.

Die Handdesinfektion stellt jedoch bei Weitem nicht die einzige Möglichkeit dar, seinen eigenen Schutz bzw. den Schutz des Umfeldes zu erhöhen. Spätestens seit der Einführung der Mundschutz-Pflicht im Rahmen der Corona Krise befinden sich viele Menschen auf der Suche nach entsprechenden Modellen. Doch inwiefern schützen diese eigentlich? Und was sollte beachtet werden?

Im Folgenden soll ein ausführlicher Überblick über viele spannende Details rund um die Bereiche Handdesinfektion und Schutzmaßnahmen zur Reduzierung des eigenen Risikos gegeben werden. In vielen Bereichen zeigt sich: leere Regale und Online Shops müssen nicht bedeuten, dass auf einen hohen Schutzfaktor verzichtet werden müsste. Oft handelt es sich bei der DIY Version um eine wirkungsvolle Alternative.

Handdesinfektion in zahlreichen Ausführungen

Wer sich ein wenig eingehender mit dem Bereich der Handdesinfektion befasst, erkennt schnell, dass es die „klassische Variante“ nicht gibt. Vielmehr eignen sich manche Mittel dazu, „nur“ Bakterien abzutöten, während andere auch als wirksam gegen Viren eingestuft werden.

Mit diesem Hintergrundwissen im Kopf ist es wichtig, sich jeweils für das passende Produkt zu entscheiden. Die Frage „Möchte ich mir nur kurz die Hände saubermachen oder geht es mir darum, mich vor Bakterien UND Viren zu schützen?“ ist hier besonders wichtig.

Die entsprechenden Angaben und Einsatzbereiche können in der Regel auf der jeweiligen Verpackung nachgelesen werden.

DIY Handdesinfektion – so stellen Sie Ihr eigenes Desinfektionsmittel her

Steigt die Nachfrage nach Desinfektionsmittel vergleichsweise rasch – wie zum Beispiel während der Corona Krise – an, kann es im Handel durchaus zu Engpässen kommen. Wer nicht warten möchte, bis die Regale wieder aufgefüllt wurden, kann sich sein eigenes Desinfektionsmittel mit Hilfe von nur drei Zutaten zusammenstellen.

Hierzu braucht es (Angaben lt. WHO):

Besonders wichtig ist es dann jedoch – vor allem aufgrund des hohen Ethanol Gehalts – unbedingt auch immer auf eine entsprechende Handpflege zu achten. Denn: ebenso wie klassisches Desinfektionsmittel trocknet auch die DIY Variante die Haut aus. Hier muss regelmäßig nachgecremt werden, um Rissen und einem unangenehmen Spannungsgefühl vorzubeugen.

Doch Vorsicht! Nicht jedes Handdesinfektionsmittel darf selbst hergestellt und vertrieben werden! Während die oben erwähnte Mischung zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 23.04.2020) zulassungsfrei ist, ist ein 2-Propanol-Wasser Gemisch 70 % derzeit zulassungspflichtig!

Achtung: Handdesinfektion ersetzt kein regelmäßiges Händewaschen!

Auch wenn viele – sowohl selbstgemachte als auch gekaufte – Handdesinfektionsmittel durchaus dazu in der Lage sind, nicht nur Bakterien, sondern auch einen Großteil der Viren abzutöten, bedeutet dies nicht, dass auf regelmäßiges Händewaschen verzichtet werden sollte. Im Gegenteil!

Mit einem Mix aus Wasser und Seife lassen sich ebenfalls viele Viren und Bakterien beseitigen. Besonders wichtig ist es hierbei jedoch, die richtige Technik anzuwenden. Das bedeutet:

  1. Achten Sie unbedingt darauf, sich die Hände ausreichend lange zu waschen. Viele nutzen hier mittlerweile eine Eselsbrücke, indem sie die Haut so lange einseifen, wie es braucht, um einmal „Happy Birthday“ zu singen.
  2. Beim Händewaschen sollten natürlich alle Bereiche der Hand mit Wasser und Seife in Berührung kommen… auch die Areale zwischen den Fingern.
  3. Auch regelmäßiges Händewaschen kann die Haut austrocknen. Sie sollte daher auch mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden.

Wer auch unterwegs flexibel sein möchte, füllt sich sein DIY Desinfektionsmittel einfach in ein kleines Behältnis ab.

Masken – welche Variante schützt eigentlich vor was?

Masken in zahlreichen Varianten gehören ebenfalls zu den Schutzmaßnahmen, die im Zusammenhang mit unterschiedlichen Viruserkrankungen empfohlen werden. Damit die verschiedenen Modelle jedoch das Umfeld bzw. den Träger (wie im Falle der FFP2-Masken) schützen, müssen diese auch korrekt angewendet, aufgesetzt und gereinigt/ gewechselt werden.

Ansonsten ist es sogar möglich, dass von den Masken eine Gefahr ausgeht, da sich – beispielsweise bei einer längeren Tragedauer – Bakterien und Viren sammeln können.

Mit Hinblick auf den gebotenen Schutzfaktor kann zwischen zwei verschiedenen Maskentypen unterschieden werden.

Hier gilt:

  • Einwegmasken und Masken aus Baumwolle (sogenannte „Alltagsmasken“) schützen weniger den Träger als sein Umfeld.
  • Wer sich aktiv gegen Viren und Bakterien schützen möchte, muss zu FFP1, FFP2 bzw. FFP3-Masken greifen. Diese sind dazu in der Lage, kleine Partikel aus der Luft zu filtern. Dementsprechend wird diese Variante vor allem bei medizinischem Personal verwendet.

Wer nicht nur sein Desinfektionsmittel, sondern auch eine Maske selbst herstellen möchte, braucht hierzu ebenfalls nur ein paar „Zutaten“. Im Internet finden sich viele Anleitungen darüber, wie Masken sowohl mit als auch ohne Nähen hergestellt werden können.

Grippe, Corona und Co. – welche Schutzmaßnahmen sind wichtig?

Im Zusammenhang mit Corona bzw. einer Grippesaison wäre es sicherlich falsch, sich ausschließlich auf einen Schutz zu verlassen. Vielmehr ist es eine Kombination aus mehreren Maßnahmen, die dazu führen kann, dass Viren und Bakterien abgewehrt werden.

Wer:

  • sein eigenes Desinfektionsmittel anmischt und dieses auch unterwegs mit sich führt
  • sich regelmäßig die Hände wäscht (gründlich und ausreichend lange)
  • den gesetzlichen Vorgaben zum Thema „Mundschutzpflicht“ nachkommt,

kann sein individuelles Infektionsrisiko in der Regel senken. Doch Vorsicht! Weder beim Tragen von Masken noch beim Anmischen von Desinfektionsmittel dürfen Kompromisse eingegangen werden. Von der Umsetzung persönlicher Mischverhältnisse oder dem tagelangen Tragen einer Alltags- bzw. Einwegmaske muss definitiv abgesehen werden.

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By |27.April 2020|Allgemein, Landleben, Landwirtschaft|Kommentare deaktiviert für Handdesinfektion und weitere Schutzmaßnahmen

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